Fernstudium: Klausurergebnis und ein Déjà vu

Fernstudium: Klausurergebnis und ein Déjà vu

Das Fernstudium geht unter bei ©Tulpentopf-Tina
Das Fernstudium geht unter bei ©Tulpentopf-Tina

Das Klausurergebnis vom alten Semester ist da, die Studienbriefe fürs neue auch. Also eigentlich alles, was man braucht, um sich in den neuen Stoff zu vertiefen. Trotzdem wurde im Oktober so gar nichts aus dem Studium.Und irgendwie kommt mir das bekannt vor.

Die Studienbriefe fürs nächste Modul kamen ja schon im September. Ich hätte also sofort wieder loslegen können und das Material liest sich auch spannend. Aber mal abgesehen davon, dass mein Hirn von der Klausur noch recht matschig war, wollte ich erst noch das Klausurergebnis abwarten.

Dieses kam dann pünktlich zum 18. Oktober. Pünktlich, weil am gleichen Tag wie im letzten Jahr. Und wie damals schon haute es mich mächtig von den Socken: 1,7 stand da ganz unten links auf dem Klausurkommentar.

Der Vorteil bei L1: Die Punktevergabe für die einzelnen Klausurteile ist aufgeschlüsselt. Wer also in etwa noch weiß, was er bei der dritten Frage im ersten Teil geantwortet hat, kann gut sehen, ob er richtig lag. Beim zweiten Teil zu Genette sieht man immerhin, wieviele Punkte man pro Kategorie (Zeit, Modus, Ordnung) geholt hat.

Und nun der Knaller: Bei den Epochen und Theorien habe ich fast volle Punktzahl. Was hab ich mir nen Kopf gemacht, weil ich gerade mal ein Drittel der verfügbaren Seiten für meine Ausführungen gebraucht habe. Und improvisieren musste, da ich nicht meine Lieblingsepochen nehmen konnte. Heißt also: Wer nicht gut um ausschweifenden Schreiben ist, kann trotzdem viel erreichen.

Viel erreicht habe ich im Oktober trotzdem nicht.

Ganze acht Seiten habe ich „durchgearbeitet“. Ansonsten musste das Studium hinten anstehen. Irgendwas war immer und nahm meine ganze Aufmerksamkeit – oder gleich mein Nervenkostüm für sich in Anspruch.

Den Anfang machte ein überaus doofes Gespräch mit meiner Teamleiterin. Den Blogbeitrag dazu kann und werde ich erst veröffentlichen, wenn ich aus dem Laden da raus bin. Der ist einfach zu böse und nicht mal für mich von Vorteil.

Dann mussten wir unseren Opi-Kater gehen lassen. Mit stolzen 17 Jahren. Wir alle haben immer noch mächtig an diesem Verlust zu knabbern. Warten immer noch drauf, dass er um die Ecke getappst kommt, nachts ruft, bis irgendwer antwortet und sich seinen Anteil vom Suppenhuhn holt.

Dazu kamen nocht ein großer Geburtstag und Juniors erstes Handballturnier. Zack, waren alle Wochenenden und selbst die fünf Tage Urlaub einfach weg, ohne dass ich Zeit und Ruhe fürs Studium gehabt hätte.

War das nicht letztes Jahr genauso?

Ja da ist es, das Déjà vu. Im Oktober letzten Jahres war das Klausurergebnis und ein bisschen Fachbuchlesen das einzige, was ich vom Studium berichten konnte. Damals hatte ich beschlossen, das Modul L1 über zwei Semester zu ziehen. Wegen zu wenig Zeit und zu viel Stoff.

Das habe ich nun auch für dieses Modul beschlossen. Die Klausur zu „Einführung in die Geschichtswissenschaften“, kurz G1, werde ich also wieder einmal in einem September schreiben. Und wieder ist es der – dann wohl neue – Job und mein Nervenkostüm, die mich dazu bringen. Aber ich bleibe auf jeden Fall dran.

1 Kommentar

  1. Hallihallo,

    ich habe jetzt im Oktober mit Kulturwissenschaften an der Hagener Fernuni zu studieren begonnen, allerdings mit Schwerpunkten Philosophie und Literatur :-). Im Rahmen dessen habe ich auch einen Blog begonnen, vielleicht könnten wir uns ja vernetzen 😉

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