Fernstudium: Keine Zeit aber sehr gute Neuigkeiten

Fernstudium: Keine Zeit aber sehr gute Neuigkeiten

Lernen, wo es am schönsten ist: Auf Mallorca am Strand ©Tulpentopf
Lernen, wo es am schönsten ist: Auf Mallorca am Strand ©Tulpentopf

Der Oktober ist schon fast vorbei und damit auch der erste Monat vom neuen Semester. Trotzdem habe ich noch nicht einen einzigen Blick in die neuen Studienbriefe geworfen. Das hat viele gute Gründe – und alle davon sprechen für die Flexibilität eines Fernstudiums.

Da wäre zum Beispiel unser Urlaub. Gilt nicht, sagt ihr? War ja nur ne Woche und wir haben gesehen, dass du sehr wohl studiert hast. Ja gut, erwischt. Was ich da Scrapbooking-mäßig zu Papier brachte war allerdings nur der Stoff der vorbereitenden Literatur.

Und Literatur ist das Stichwort. In diesem Semester steht die Einführung in die Literaturwissenschaft, kurz Modul L1,  auf dem Programm. Dafür sollte man vorab vier Bücher gelesen haben. Ich habe bis heute nicht mal das eine geschafft.

Wundert niemanden, der mal mit Kindern im Urlaub war. Denn die kommen ja doch alle fünf bis fünfzehn Minuten mit höchst wichtigen Anliegen, die nullkommanichts mit dem Studium zu tun haben. Dafür umso mehr mit dem Weltuntergang.

Im Urlaub war also schon mal nix mit dem Lernen fürs Studium. Jetzt nach dem Urlaub sieht es auch nicht besser aus. Denn wie die treue Leserschaft mitbekommen haben sollte, habe ich aus guten Gründen meinen Job gekündigt. Und inzwischen in einem neuen angefangen.

Der neue Job hat so gar nichts mit dem alten zu tun.

Statt flotte Sprüche für Facebook und Co steht jetzt pedantisches Faktenprüfen auf dem Programm. Statt Kreativität und Bereitschaft rund um die Social Media Uhr fällt aber eben auch früher als sonst der berühmte Hammer. Echter Feierabend kurz nach drei am Nachmittag. Über den Arbeitsbeginn um sieben in der Früh reden wir jetzt besser nicht.

So habe ich zur Zeit den Kopf voll mit neuem Wissen, das wieder mal nichts mit Büchern oder der Zeitgeschichte zu tun hat. Aber bis jetzt fand ich das auch gar nicht so schlecht. Denn es standen ja noch die Klausurergebnisse aus.

Ihr erinnert euch doch an die Prüfung im September. Die angekündigten sechs Wochen Wartezeit wurden eingehalten. Und wie schon beschrieben habe ich mit allem zwischen einer Zwei und einer Vier gerechnet. Vom Durchfallen wollte ich nicht ausgehen. Aber wozu sich aufs Neue stürzen, wenn man das alte noch nicht richtig abhaken kann.

Es konnte ja keiner ahnen, dass ich diese Klausur nicht einfach nur abhaken kann:

So wurde aus einem „Hauptsache durch“ eine „man, bin ich gut“. Das motiviert natürlich ungemein. Aber gerade weil die Literaturwissenschaft schon vom ersten Überblick genau mein Ding ist, werde ich mir Zeit lassen.

Der Plan ist einfach: Die vorbereitende Literatur gründlich lesen, wichtiges notieren – und aus einem Semester eben zwei machen. Ja, das geht so einfach. Statt den Lernstoff in mich hinein zu stopfen und dabei mit dem neuen Job ins Gehege zu kommen, schreibe ich die Klausur für L1 eben erst nächstes Jahr im September.

Ich mach dieses Studium ja nur zum Spaß. Und bei der Fernuni Hagen hat man die Möglichkeit , ein Semester als Wiederholer zu studieren, ohne dass man dfür durch eine Prüfung gerasselt sein muss. Finde ich top!

Und ich freue mich schon auf den neuen Input.

3 Kommentare

    • Vielen Dank. Ich bin immer noch voll von den Socken und nun natürlich voll motiviert. Aber weder Zeit noch Hirn reichen im Moment für Job und Studium.

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