Krimi/Thriller

Buch: „Eisige Tage“ von Alex Pohl

Die Kommissare Hanna Seiler und Milo Novic gehen von einem einfachen Mordfall aus, als sie zum Elster-Saale Kanal gerufen werden. Doch der Tote war Anwalt und hatte Verbindungen zur russischen Mafia. Den Leipiger Kommissaren stehen eisige Tage bevor.

Eisige Tage©Penguin Verlag
Eisige Tage©Penguin Verlag

Zum Inhalt:
Die 14-jährige Elise möchte ihrem Freund Aljoscha nicht zeigen, dass sie aus gutem Hause kommt und gibt sich als eine ganz normale junge Frau aus. Sie ist sehr beeindruckt von ihm und seiner Was-kostet-die-Welt Einstellung. Bei sich zu Hause hat Elise nichts zu lachen, denn ihre Eltern haben sich nichts mehr zu sagen, der Vater ist nie da, die Mutter nur an ihren Getränken interessiert.

Seiler und Novic besuchen in der Zwischenzeit Iwanow, den Boss der russischen Mafia in Leipzig. Iwanow teilt ihnen mit, dass Malinowski, der tote Anwalt, schon eine Weile nicht mehr für ihn gearbeitet hat und er demnach auch keine Informationen für die Ermittler hat. Iwanow ist auch gar nicht begeistert darüber, dass die Polizei ihn behelligt und verbittet sich weitere Besuche.

Die Kommissare stellen in Malinowskis Wohnung fest, dass er hier schon lange nicht mehr gewesen ist. Anders sieht es in seinem Büro aus: hier scheint er auch gewohnt zu haben. Neben vielen Bildern finden sie hier auch seinen Laptop. Auf den Bildern sind junge Frauen zu sehen, die den Kommissaren Rätsel aufgeben bis sie durch die Vermisstenabteilung mehr Infos bekommen.

Eine der vermissten ist Paula Lambert und bei einem Besuch bei ihrem Vater sehen Seiler und Novic einen gebrochenen Mann. Auch Aljoscha hat ein paar Probleme, da er sich als Eintreiber ausgegeben hat, das Geld aber nicht ablieferte. Ihm wird verziehen, aber ans Herz gelegt, für einige Zeit nach Russland zurückzukehren. Dann verschwindet Elise und Aljoschas Bruder ist daran nicht ganz unschuldig.

Meine Meinung:
Der Einstieg ins Buch ist sehr brutal und innerhalb des Buches werden auch immer wieder die eher wenig schönen Seiten des Kriegs thematisiert. Durch die Kapitelüberschriften weiß der Leser bei welcher handelnden Person er ist. Die einzelnen Handlungsstränge greifen gut ineinander und bauen die Geschichte spannend auf, trotzdem erfährt man einiges über die Hauptpersonen.

Mein Fazit:
Der Tod eines Anwalts deckt einen Handel zwischen Leipzig und Russland auf. Die Kommissare Seiler und Novic ermitteln und machen sich nicht nur auf die Suche nach dem Mörder. Doch der vermeintliche Auftraggeber weiß nichts davon und fängt selber an nachzuforschen. Das Buch  „Eisige Tage“ lässt sich flüssig lesen und ist mit Überraschungen gespickt.

Infos zum Buch:
Titel: Eisige Tage
Autor/Autorin: Alex Pohl
Verlag: Penguin Verlag
ISBN: 978-3-328-10323-3

Das Buch wurde uns als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Rezension

Geschichte
Umsetzung
Sprache

Spannender Krimi

Der in Leipzig spielende Krimi "Eisige Tage" von Alex Pohl führt die Kommissare Seiler und Novic in die Kreise der russischen Mafia. Eine spannende Handlung und der flüssige Schreibstil sorgt für flüssiges Lesevergnügen.

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