Buch: „Das Haus in der Nebelgasse“ von Susanne Goga

„Mein Zimmer, das bunte Spiel des Holzes, wo die Sonne hinfällt.“ Mit diesem unter einer Briefmarke versteckten Rätsel fängt alles an. Bald schon steckt Mathilda im größten Abenteuer ihres Lebens und muss ein Geheimnis lösen, bevor ihre junge Schülerin gegen ihren Willen verheiratet wird.

"Das Haus in der Nebelgasse" von Susanne Goga beim ©Diana Verlag

„Das Haus in der Nebelgasse“ von Susanne Goga beim ©Diana Verlag

Zum Inhalt:
London, 1900. Immer noch gehen Mädchen meist nur zur Schule, um später bei gesellschaftlichen Anlässen als intelligentes Beiwerk ihrer Männer zu dienen. Doch die junge Lehrerin Mathilda will ihnen zeigen, dass sie mehr vom Leben erwarten dürfen. Das spüren auch ihre Schülerinnen.

Allen voran Laura. Das Mädchen ist wissbegierig und will später einen Beruf ergreifen. Doch dann wird sie von ihrem Vormund von der Schule abgemeldet, um bei einer Mittelmeerreise wieder zu Kräften zu kommen. Alles riecht nach einer baldigen Hochzeit mit dem jungen Rechtsanwalt, der sich liebevoll um sein Mündel kümmert.

Doch dann erhält Mathilda eine Postkarte mit einer verschlüsselten Botschaft. Diese ist zugleich Hilferuf und ein Rätsel, dass weit in die Vergangenheit reicht. Denn Lauras Familiengeschichte birgt ein Geheimnis, dass mehr als 200 Jahre alt ist und ihr nun zum Verhängnis werden soll.

Mathilda stellt Nachforschungen an und lässt sich vom Abenteuer mitreißen. Ihre Vermieterin, ein schrulliger Sammler, ein findiger Journalist und ein gut aussehender Professor mit Vorliebe für Londons alte Geschichte helfen ihr dabei. Aber wird sie Lauras Geheimnis rechtzeitig lösen können?

Meine Meinung:
Es ist lange her, dass ich mich an einen historischen Roman getraut habe. Doch „Das Haus in der Nebelgasse“ schaffte es schon auf den ersten 100 Seiten, mich ganz wunderbar von meinem Alltag abzulenken.

Das liegt zum einen an der Geschichte. Das Geheimnis um ein altes Haus, eine Familientragödie, die sich zwei Jahrhunderte zuvor ereignet hat und ein scheinbar fürsorglicher Vormund, der dem ihm anvertrauten Mädchen große Angst einjagt.

Zum anderen ist da das London um 1900. Eine aufregende Zeit, in der Erfindungen das Leben der Menschen komfortabler machten und Frauen immer mehr Rechte einforderten. Quasi eine Zeit zwischen althergebrachten Traditionen sowie harter körperlicher Arbeit und dem Aufbruch zu mehr Gleichberechtigung und technischem Fortschritt.

Mein Fazit:
Susanne Goga verpackt ein lebendiges altes London, ein noch viel älteres London, eine Detektivgeschichte und eine Liebesgeschichte in einen unterhaltsamen Roman, der sich schnell und flüssig wegliest. „Das Haus in der Nebelgasse“ füttert die Neugier des Lesers mit feinen Details, die sich zu einem lesenswerten Ganzen zusammenfügen. Gefällt mir.

Infos zum Buch:
Titel: Das Haus in der Nebelgasse
Autorin: Susanne Goga
Verlag: Diana
ISBN: 978-3-453-35885-0

Dieses Buch wurde uns vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

"Mein Zimmer, das bunte Spiel des Holzes, wo die Sonne hinfällt." Mit diesem unter einer Briefmarke versteckten Rätsel fängt alles an. Bald schon steckt Mathilda im größten Abenteuer ihres Lebens und muss ein Geheimnis lösen, bevor ihre junge Schülerin gegen ihren Willen verheiratet wird. Zum Inhalt: London, 1900. Immer noch gehen Mädchen meist nur zur Schule, um später bei gesellschaftlichen Anlässen als intelligentes Beiwerk ihrer Männer zu dienen. Doch die junge Lehrerin Mathilda will ihnen zeigen, dass sie mehr vom Leben erwarten dürfen. Das spüren auch ihre Schülerinnen. Allen voran Laura. Das Mädchen ist wissbegierig und will später einen Beruf…
Ein Familiengeheimnis bringt ein junges Mädchen in Gefahr. Doch ist auf die Hilfe ihrer Lehrerin angewiesen: Wenn diese das Rätsel nicht rechtzeitig löst, muss sie ihren Vormund heiraten. Und der hat nichts Gutes im Sinn.

Bewertung

Geschichte
Umsetzung
Sprache

Spannend erzählt.

Ein Familiengeheimnis bringt ein junges Mädchen in Gefahr. Doch ist auf die Hilfe ihrer Lehrerin angewiesen: Wenn diese das Rätsel nicht rechtzeitig löst, muss sie ihren Vormund heiraten. Und der hat nichts Gutes im Sinn.

1 Kommentare

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