Buch: „13 – Das Tagebuch“ von Carl Wilckens

Buch: „13 – Das Tagebuch“ von Carl Wilckens

Godrik End ist der Held der Bergbauer, denn er hat ihre Revolution angefangen. Aber der Held ist eigentlich kein Held. Als er gefangen wird, kostet es die Mitinsassen eine Menge Überredungskunst und Zigaretten, damit er aus seinem Leben erzählt.

13 - Das Tagebuch©acabus Verlag
13 – Das Tagebuch©acabus Verlag

Zum Inhalt:
Als im Gefängnisbergwerk ein neuer Gefangener eingeliefert wird,
 finden seine Mithäftlinge schnell heraus, dass es Godrik End ist. Godrik End ist für alle ein Mythos und es ranken sich viele Geschichten um ihn.

Die Mitgefangenen versuchen viel, um ein Wort aus ihm herauszubekommen. Schließlich einigen sie sich auf eine Zigarette am Tag und das Versprechen ihn nicht zu unterbrechen, damit er zu erzählen beginnt. Mit Erstaunen erfahren sie, dass er der Sohn eines Bergwerkbesitzers ist und somit eigentlich ein Feind.

Godrik wuchs mit seiner Schwester Emily auf, allerdings nicht zu Hause, sondern mit einem Privatlehrer immer unterwegs. Auf einer Reise wurde eine Hafenstadt just während ihres Aufenthalts von berüchtigten Piraten überfallen. Im stattfindenden Kampf wurde Godrik auf das Piratenschiff getrieben und verirrte sich im Unterrumpf.

Als Mitglied der Piratenbande stieg er schnell auf und wird seitdem als Killer gefürchtet. Außerdem wurde er zu einem der führenden Perl Lieferanten, aber eben auch süchtig. Aber er plante auch, die Bande zu verlassen.

Was ihm dabei helfen soll, ist schwarzes Perl.

Diese Art des Perl ist reiner und verbessert die Physis des Einnehmers. Durch Zufall kam eine Menge davon in seinen Besitz und ein weiterer Zufall spielte ihm das Tagebuch seiner Schwester in die Hände.

Was er darin las, bestärkte ihn darin, die Piraten zu verlassen und seine Schwester zu finden. Doch das klappte nicht ohne Schwierigkeiten.

Meine Meinung: 
Mit 11 Jahren ist es für Godrik notwendig schnell die Regeln zu lernen: Töte um nicht getötet zu werden, lebe ohne Sonnenlicht und für Perl – eine Droge – bekommst du viel. Durch seine besondere Statur kommt Godrik an viele Orte, an die andere nicht kommen und verliert schnell seine Skrupel – die Perlsüchtigen haben schließlich auch keine.

Eine sehr düstere Welt wird hier gezeichnet, in der man entweder alles hat oder nichts. Diese wird sehr gut und anschaulich beschrieben, aber auch die Leichtigkeit aus der Kindheit kommt gut herüber. Der flüssige Schreibstil unterstützt das Brutale und Düstere ebenso wie die Erzählperspektive.

Mein Fazit: 
Im ersten Teil der Reihe erfahren wir wie Godrik End aufgewachsen ist und zu dem Menschen wurde, der er ist Dabei verläuft so gut wie nichts wie geplant. Wir erleben seinen Kampf in feindlicher Umgebung mit, genauso wie den um sich selbst und seine Erinnerungen.

Infos zum Buch:
Titel: 13 – Das Tagebuch
Autor: Carl Wilckens
Verlag: acabus Verlag
ISBN: 978-3-95991-067-5

Das Buch wurde uns als eBook vom Verlag zur Verfügung gestellt.

Godrik End ist der Held der Bergbauer, denn er hat ihre Revolution angefangen. Aber der Held ist eigentlich kein Held. Als er gefangen wird, kostet es die Mitinsassen eine Menge Überredungskunst und Zigaretten, damit er aus seinem Leben erzählt. Zum Inhalt: Als im Gefängnisbergwerk ein neuer Gefangener eingeliefert wird, finden seine Mithäftlinge schnell heraus, dass es Godrik End ist. Godrik End ist für alle ein Mythos und es ranken sich viele Geschichten um ihn. Die Mitgefangenen versuchen viel, um ein Wort aus ihm herauszubekommen. Schließlich einigen sie sich auf eine Zigarette am Tag und das Versprechen ihn nicht zu unterbrechen, damit er zu erzählen…

Rezension

Geschichte
Umsetzung
Sprache

Düstere Geschichte

Folge dem Helden, der keiner sein möchte in seine Vergangenheit und finde heraus wie er (k)ein Held wurde. Ein guter Serienauftakt mit wohldosierten Cliffhangern und mit einem düsteren flüssigen Schreibstil.

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