Die Tulpentopf-Mädels auf der Leipziger Buchmesse 2017

Die Tulpentopf-Mädels auf der Leipziger Buchmesse 2017

Die Leipziger Buchmesse 2017

Die Leipziger Buchmesse ist auch im Jahr 2017 Pflichtprogramm. Also zogen wir am Messe-Donnerstag los, um neue Bücherwelten zu entdecken und bei Lieblingsverlagen vorbei zu schauen. Das taten wir am Freitag dann gleich noch einmal. Wenn schon, denn schon!

Tina sagt:
Zwei Tage Buchmesse – das sind 23.000 Schritte, 36 neue Bücher auf dem Wunschzettel und tanzende Buchstaben im Kopf. Wie schon im vergangenen Jahr bin ich hin und weg von den tollen Neuheiten, aber auch enttäuscht von einigen Verlagen.

Viele Verlage – egal wie groß oder klein – präsentieren ihre Bücher so, dass man nicht rankommt. Da werden direkt vor den Regalen furchtbar wichtige Gespräche geführt und die eigene Genialität gefeiert. Bei manchen hat man Treffpunkte für Blogger eingerichtet – und dann glänzt das Personal mit Unwissenheit und muss erstmal nachsehen, ob und was da stattfinden soll.

Zum Glück geht das auch ganz anders.

Denn es gibt Verlagsmenschen, mit denen man super ins Gespräch kommt. Besonders gut gefallen hat es mir daher unter anderem wieder beim KLAK Verlag und dem Underdog Verlag. Zu den positiven Neuentdeckungen gehören für mich auch Bookspot, Albino Verlag und weissbooks. Schön übrigens, wenn man auch nach einem Jahr Pause an der Haarpracht wiedererkannt wird. Oder der Blogname im Gedächtnis geblieben ist.

Nadja sagt:
Zwei Tage Leipziger Buchmesse sind vorbei und alle Messestände, die unbedingt besucht werden wollten sind besucht. Aber auch neue, kleine Verlage wurden angesteuert. Vieles hat großen Spaß gemacht, einiges ist auf Unverständnis gestoßen und die Aufnahmekapazitäten ist arg beansprucht.

Als Schwerpunkte Fantasy und Krimi für mich schau ich natürlich danach, bei allen anderen Themen muss mich das Cover ansprechen. Die großen Verlage sortieren meist nach Genre so das man schnell fündig wird, wenn man sich dann aber an die Mitarbeiter vor Ort wendet und es scheinbar nur einen Ansprechpartner für Blogger gibt, finde ich das traurig.

Bessere Resonanz gab es da von mittleren und kleinen Verlagen.

Bei denen konnte man sich gut mit den Mitarbeitern unterhalten. Hier wurde sich in Gesprächen kennengelernt und Visitenkarten ausgetauscht für die Kontaktaufnahme nach der Messe.

Neben physischen Beeinträchtigungen (mal sehen wann meine Füße wieder mit mir reden) glichen sich die Bücher, die mich vom Cover ansprachen irgendwann so, dass ich mich fragte ob ich es schon in der Hand hatte.

Samstag gibt es mit einem Besuch der 1. Leipziger Drachennacht ein weiteres Highlight. Mein armes Konto, das hat schon den um 26 Bücher ergänzten Wunschzettel nur schwer verdauen können. Am Sonntag geht es dann wieder aufs Messegelände den letzten Buchmessetag ausnutzen.

Am Samstag machen wie Buchmesse-Pause. Am Sonntag gehen wir dann wieder hin – dann mit meinen Kindern. Die können es jetzt schon kaum erwarten.

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