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Buch: „Von Fuchsgeistern und Wunderlampen“

Eine Anthologie aus dem Drachenmondverlag

Anthologien sind eine wunderbare Möglichkeit, einen Autor und seinen Schreibstil kennen zu lernen. Zu klären ob man die Geschichten mag, die der Autor schreibt oder ob sie doch nicht so deinem Stil entsprechen. „Von Fuchsgeistern und Wunderlampen“ hält Märchenhaftes aus drei faszinierenden Kulturbereichen bereit.

Von Fuchsgeistern und Wunderlampen©Drachenmond Verlag
Von Fuchsgeistern und Wunderlampen©Drachenmond Verlag

Zum Inhalt:
Der Drachenmond Verlag bringt das dritte Jahr in Folge eine Anthologie heraus.
Dieses Mal ist Christian Handel der Drache, der die Geschichten zusammengetragen hat und eine Geschichte beigesteuert hat. Insgesamt kann man sich auf 17 Geschichten freuen.

Die letzten beiden Bände haben sich Märchenadaptionen gewidmet und auch dieser Teil kommt nicht ganz ohne aus. Christian hat aber das Buch in drei Bereiche unterteilt: Märchen aus dem Morgenland, Märchen aus dem Reich der Mitte und Märchen aus dem Abendland.

Im Teil Märchen aus dem Morgenland lernen wir in „Das (un)glückliche Ende“ von Akarm El-Bahay den Erzähler Diyab kennen, der sich gemeinsam mit Dinharazade aufmacht in die verfluchte Stadt Qanat. Hier soll es einst einen Scheich gegeben haben, der seine Frauen verstieß und schlimmeres, wenn sie ihm keinen Sohn gebaren.

Dann heiratete er Scheherazade. Diese ersann einen Plan um den Scheich zu besänftigen. Aber was führte dazu, dass Qanat verflucht wurde?

In der Geschichte „Ein Kästchen voller Leben“ – ein Märchen aus dem Reich der Mitte von Carsten Steenbergen – ist Urashima nach einem Sturm am Strand unterwegs, um wertvolle Dinge zu finden, die seine Familie und sich über Wasser halten.

Als er um eine Klippe kommt, sieht er, dass weitere Dorfbewohner von Nagasaki ein Metallkrake bekämpfen. Urashima sieht, dass in der Maschine ein Mensch ist, der einfach nur weg möchte und beschließt ihm zu helfen. Dabei verletzt er sich selber und als er wieder aufwacht ist er in einer völlig neuen Welt.

Ju Honisch trägt mit „Ins blaue Hinein“ eine Geschichte für den Teil Märchen aus dem Abendland bei. Hier wird ein Soldat, nachdem er ein Bein verloren hat, von seinem König mit Dank aber mittellos aus dem Dienst entlassen. Auf der Suche nach Arbeit und Essen landet er bei einem einsamen Haus im Wald.

Die Bewohnerin bietet dem Soldaten an für ihn zu kochen, wenn er einige Aufgaben für sie übernimmt wie Umgraben, Holz hacken oder etwas aus dem Brunnen holen. Was er dort findet nutzt er, um sich am König und seiner hochnäsigen Tochter zu rächen. Aber am Ende landet er doch an dem Ort, an den er sich gewünscht hat.

Meine Meinung:
So viele tolle Vorstellungen von Kurzgeschichten. Jeder Autor hat seine Ideen unterschiedlich umgesetzt und dabei auch aus völlig anderen Blickwinkeln geschrieben. Die Geschichten sind in sich stimmig und gut zu der Hauptunterteilung angepasst. Das Lesen des Buches ist kurzweilig und unterhaltsam.

Das Buch habe ich mir selber gekauft.

Mein Fazit:
Die verschiedenen Autoren wie Nina Blazin, Julianna Grohe, Ava Reed, Laura Labas oder Britta Strauss haben sich mit ihren Kurzgeschichten für das Buch „Von Fuchsgeistern und Wunderlampen“ einiges einfallen lassen. Dabei fehlt es weder an Spannung noch an Humor.

Infos zum Buch:
Titel: Von Fuchsgeistern und Wunderlampen
Autor/Autorin: Anthologie
Verlag: Drachenmond Verlag
ISBN: 978-3-95991-067-5

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