Buch: „Sommer in St. Ives“ von Anne Sanders

Buch: „Sommer in St. Ives“ von Anne Sanders

Urlaub mit der Familie hat ja immer so seine Tücken. Aber wenn die verwitwete Großmutter für sechs Wochen zu einem Sommer in St. Ives an die südenglische Küste einlädt, dann fährt man gefälligst auch hin. Irgendwas wird sich Oma dabei schon gedacht haben. Nur was?

"Sommer in St Ives" von Anne Sanders bei ©blanvalet
„Sommer in St Ives“ von Anne Sanders bei ©blanvalet

Zum Inhalt:
Lola Lessing hat zum zweiten Mal ihr Studium geschmissen und weiß nicht , wie sie es ihrer Familie sagen soll. Schließlich ist ihre Schwester beruflich so erfolgreich, dass sie sogar im Urlaub unentbehrlich für die Firma ist.

Auch ihr Vater hat sich mit seiner Werbeagentur einen Namen gemacht. Und ihre Mutter wird einmal mehr enttäuscht sein, dass Lola immer noch nicht ihren Weg gefunden hat. Nur ihr jüngerer Bruder wird es vielleicht verstehen – und einen ebenso hochwertigen wie düsteren Comic daraus machen.

Doch im Mittelpunkt des gemeinsamen Sommers in St. Ives wird Großmutter stehen. Schließlich hat sie die ganze Familie zusammengetrommelt. Sicher, um nach dem Tod ihres Mannes noch einmal alle ihre Liebsten um sich zu haben. Man weiß schließlich nie, wie viel Zeit einem noch bleibt.

Das denkt sich auch besagte Großmutter mit ihren 75 Jahren. Und hat aber ganz andere Pläne als ihre Familie glaubt. Denn es ist Zeit, das größte Geheimnis ihres Lebens zu lüften und endlich so zu leben, wie sie möchte – und mit wem sie möchte.

Meine Meinung:
Was tut man, wenn der Urlaub vorbei ist, aber der Sommer noch lange nicht. Richtig: Man verreist noch einmal mit Hilfe eines guten Buches. Mit „Sommer in St Ives“ geht es an die südenglische Küste, die offensichtlich zum Verlieben schön ist.

Und wenn man sich schon mal in Sonne, Strand und Seerobben verliebt hat, kann auchn ruhig noch ein ansehnlicher Mann dazu kommen. Der verdreht der tolpatschig-sympatischen Hauptfigur gehörig den Kopf und fertig ist die federleichte Sommergeschichte.

Aber Anne Sanders war das für ihr Buch nicht genug. Stattdessen lässt sie das eingerostete Familiengefüge ordentlich krachen und bringt nach und nach kleine und große Geheimnisse ans Licht. Das größte hält die Großmutter bereit und beweist einmal mehr, dass Liebe die stärkste Kraft von allen ist.

Mein Fazit:
„Sommer in St. Ives“ klingt nach dem, was es ist: Eine luftig leichte Geschichte für die Tage am Strand. Ein bisschen Liebe, ein bisschen mehr alte, nicht rostenwollende Liebe und Familiendifferenzen, die die Angehörigen ordentlich aus der Bahn werfen, aber nicht daran zerbrechen lassen. Was braucht man mehr zur Entspannung?

Infos zum Buch:
Titel: Sommer in St. Ives
Autorin: Anne Sanders
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7645-0546-2

Dieses Buch gibt es natürlich auch bei Amazon: Hier klicken!

Urlaub mit der Familie hat ja immer so seine Tücken. Aber wenn die verwitwete Großmutter für sechs Wochen zu einem Sommer in St. Ives an die südenglische Küste einlädt, dann fährt man gefälligst auch hin. Irgendwas wird sich Oma dabei schon gedacht haben. Nur was? Zum Inhalt: Lola Lessing hat zum zweiten Mal ihr Studium geschmissen und weiß nicht , wie sie es ihrer Familie sagen soll. Schließlich ist ihre Schwester beruflich so erfolgreich, dass sie sogar im Urlaub unentbehrlich für die Firma ist. Auch ihr Vater hat sich mit seiner Werbeagentur einen Namen gemacht. Und ihre Mutter wird einmal…

Bewertung

Geschichte
Umsetzung
Sprache

Luftig leichte Lesekost

Kann man sich fünfzig Jahre lang lieben und trotzdem einen anderen heiraten? Kennt man die Menschen in seiner Familie wirklich oder ist es möglich, dass jeder ein großes Geheimnis mit sich herumträgt? Anne Sanders gibt unterhaltsame Antworten und lässt ihre Leser von des Südenglischen Küste träumen.

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