Buch: Sächsischer Hanf von Klaus Keck

Wie waren die Anfänge des Drogenschmuggels in Nordsachsen in der Nachwendezeit? Drei authentische Kriminalfälle rund ums Thema Hanf erzählen von besorgten Eltern, ungewöhnlichen Wachhunden und Stromausfällen wegen besonderen Plantagen.

Sächsischer Hanf ©Das neue Berlin Verlag

Zum Inhalt:
1. Teil „Abwärts“:
Im Jahr 1993 wird die sächsische Polizei langsam auf das Thema Drogen aufmerksam. Einige Beamte werden geschult im Umgang und dem Erkennen von Drogendelikten. Der Beamte Zerche lässt sich gern dazu ausbilden, da er erkennt, dass dieses Thema in der Region Potential hat. Bisher hatte er es nur mit Mordfällen oder Diebstahl rund um Torgau zu tun, doch ein besorgtes Ehepaar meldet sich immer wieder bei ihm wegen ihres Sohnes.

Kommissar Zerche begibt sich zu den Eltern, spricht lange mit ihnen und schaut sich auch das Zimmer des Sohnes an. Was er findet schockiert die Eltern. Und Kommissar Zerche bietet an, mit dem Sohn ein Gespräch zu führen. Doch ob er wirklich helfen kann?

2. Teil „Lustige Rosen“:
Ein Toter wird in Berlin auf einem Bahnhof gefunden. Als Asylsuchender und Schwarzarbeiter ist er registriert. Doch über das Handy des Toten bekommen sie eine Spur die nach Nordsachsen führt. Und so meldet sich bei Kommissar Zerche ein Kollege aus Berlin, den er schon seit seiner Schulzeit kennt.

Kommissar Zerche ist nun bereits seit 13 Jahren beim Kommissariat für Raub, Mord und Drogendelikte. Der Anruf und heiße Tipp seines Kollegen bringen ihn auf eine neue Spur, was in Nordsachsen angebaut wird. Doch wie findet man eine Hanfplantage, die nicht gefunden werden soll? Kommissar Zerche bekommt es mit ungewöhnlichen Wachhunden zu tun.

3. Teil „Dorf im Dunkeln“:
Aus der tschechischen Republik wollen sie für sechs Monate nach Deutschland kommen und eine Plantage betreuen, anschließend mit dem Verdienst zurück nach Tschechien. Das ist das Versprechen was sie erhalten haben. Doch ganz so einfach ist es nicht.

Ihr Betreuer bringt sie in den verlassenen Dreiseitenhof und erläutert ihnen den Aufbau und Umgang mit den Pflanzen. Doch womit keiner gerechnet hat ist das marode Stromnetz. So kommt es, dass das Dorf plötzlich im Dunkeln sitzt. Nachdem das innerhalb kurzer Zeit dreimal passiert ist, geht eine Info an die Polizei, hier Ausschau nach Stromdieben zu halten. Das bringt Kommissar Zerche auf den Plan, der hat sofort einen Verdacht und geht diesem mit seinen Kollegen nach.

Meine Meinung:
Das Buch „Sächsischer Hanf“ fiel mir auf der Leipziger Buchmesse auf, wohl weil ich zum einen in Sachsen lebe, und zum anderen auch gute Krimis ungern aus der Hand lege. Die drei Teile sind in einigem zeitlichen Abstand und zeigen im Ansatz die Entwicklung der Drogenszene und der Drogenbekämpfung in Sachsen. Dazu werden unterschiedliche Perspektiven genutzt und von echten Fällen erzählt.

Das Buch wurde uns als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Mein Fazit:
Kommissar Zerche ist von vornherein gegen die Legalisierung von Hanf, daher lässt er sich für das Drogendezernat ausbilden. In seiner Heimat Nordsachen bekämpft er seither den Drogenkonsum und die Produktion. In „Sächsischer Hanf“ berichtet er vom Werdegang der Droge anhand realer Fälle.

Infos zum Buch:
Titel: Sächsischer Hanf
Autor/Autorin: Klaus Keck
Verlag: Das neue Berlin
ISBN: 978-3-360-01327-9

Wie waren die Anfänge des Drogenschmuggels in Nordsachsen in der Nachwendezeit? Drei authentische Kriminalfälle rund ums Thema Hanf erzählen von besorgten Eltern, ungewöhnlichen Wachhunden und Stromausfällen wegen besonderen Plantagen. Zum Inhalt: 1. Teil „Abwärts“: Im Jahr 1993 wird die sächsische Polizei langsam auf das Thema Drogen aufmerksam. Einige Beamte werden geschult im Umgang und dem Erkennen von Drogendelikten. Der Beamte Zerche lässt sich gern dazu ausbilden, da er erkennt, dass dieses Thema in der Region Potential hat. Bisher hatte er es nur mit Mordfällen oder Diebstahl rund um Torgau zu tun, doch ein besorgtes Ehepaar meldet sich immer wieder bei…
Nach der Wende bekommt es die Polizei mit Straftaten zu tun, welche sie vorher nicht kannten. Lernen ist angesagt! Denn Hanfplantagen sind nicht leicht zu finden.

Rezension

Geschichte
Umsetzung
Sprache

Leichter Krimigenuss

Nach der Wende bekommt es die Polizei mit Straftaten zu tun, welche sie vorher nicht kannten. Lernen ist angesagt! Denn Hanfplantagen sind nicht leicht zu finden.

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