BücherKrimi/Thriller

Buch: „Richter und Henker“ von Inger Madsen

Inspektor Benito Reihe

Drei Jugendliche werden tot aufgefunden. Es sieht so aus, als hätten sie sich erhängt. Wie sich herausstellt, waren sie bei dem Überfall an einem Laden beteiligt, bei dem ein Polizist von seiner Dienstwaffe Gebrauch machte. Damit hat Inspektor Benito in „Richter und Henker“ einen neuen Fall und noch mehr zu lösen.

Richter und Henker©Osburg Verlag
Richter und Henker©Osburg Verlag

Zum Inhalt:
Anker Dahl wird zum neuen Dienststellenleiter einberufen. Er versucht, sich gut einzufinden und einen Überblick über das Zusammenarbeiten der Dienststelle zu bekommen. Er weiß das er nicht der Wunschkandidat ist.

Sein Einstieg beginnt turbulent, denn nicht nur einer seiner Mitarbeiter hat seine Dienstwaffe gebraucht und jemanden angeschossen, auch drei der wahrscheinlichen Täter sind erhangen aufgefunden wurden. Damit ist klar das die Dänische Unabhängige Polizeibeschwerdestelle ermitteln wird.

Roland Benito fängt inzwischen seine neuen Aufgaben bei der DUP, der Dänischen Unabhängigen Polizeibeschwerdestelle an. Sein erster Fall führt seine Kollegin und ihn ins Ländliche. Hier steht der Verdacht, dass Beamte interne Daten weitergegeben haben.

Währenddessen wird Benjamin Trolle aus der Haft entlassen. Hier saß er zu Unrecht verurteilt ein, nur seine Wärterin Simone glaubt ihn und will ihm helfen. Allerdings versteht sie unter Hilfe etwas anderes als Trolle, der nur seine Tochter wiedersehen will und seine Unschuld beweisen.

Die Journalistin Anne Larson hat die Zeitung verlassen und eine neue Stelle bei einem örtlichen Fernsehsender bekommen. Hier muss sie sich erst rein finden und begeht einige Fehler. Allerdings scheint ihr neuer Nachbar Benjamin sehr sympathisch zu sein, wenn da nicht seine eifersüchtige Freundin Simone wäre.

Die ehemaligen Kollegen von Benito stellen fest, dass es in letzter Zeit auffällig viele unterschiedliche Selbstmorde gegeben hat. Einzeln gesehen völlig unauffällig aber im Zusammenhang betrachtet nicht so einfach erklärbar.

Während Benito mit seiner Kollegin Karina der undichten Stelle immer näher kommt, sieht sich Trolle der Entscheidung gegenüber ob er dem neuen Lebensgefährten seiner Frau etwas antun lassen möchte, wie Simones Kontakte ihm anbieten. Auch Anker muss feststellen, dass seine Familie mit von den Ermittlungen betroffen ist.

Meine Meinung:
„Richter und Henker“ ist der achte Teil der Inspektor Benito-Reihe, den ersten Teil habe ich euch bereits vorgestellt (Rezi siehe hier). Die Geschichte ist in sich abgeschlossen. Die unterschiedlichen Handlungsstränge werden gut aufgebaut und nach und nach ineinander verwoben. Dabei werden die handelnden Personen bildhaft beschrieben und neue Charaktere aufgebaut. Die Dialoge passen gut in den Handlungsverlauf und die Spannungselemente sind sorgsam gesetzt.

Wo ich etwas gestockt habe, war als die Hauptperson nicht dort auftauchte, wo ich sie erwartete. Und die Erläuterung, warum das so ist, ist recht kurz ausgefallen. Ich weiß nun, dass ich dafür Teil 7 lesen muss und somit ist es sinnvoll die Bände nacheinander zu lesen.

Mein Fazit:
Inspektor Benito muss bei seiner neuen Stelle in der DUP eine undichte Stelle herausfinden. Nur nebenbei bekommt er mit, was in seiner alten Dienststelle geschieht. Wer kann schon ahnen, dass die Selbstmorde, die undichte Stelle und ein unschuldiger Ex-Häftling so viel miteinander zu tun haben.

Infos zum Buch:
Titel: Richter und Henker
Autor/Autorin: Inger Madsen
Verlag: Osburg Verlag
ISBN: 978-3955101459

Das Buch wurde uns als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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