Buch: „Mein Leben ohne mich“ von Jutta Winkelmann

„Mein Leben ohne mich“ ist ein Buch vom Leben mit Krebs. Wie es einem geht: Mit Hoffnung, Schmerz, Freunden, Familie und Diagnosen. Jutta Winkelmann erzählt es uns in einer Art Tagebuch mit ungewöhnlichem Format.

Mein Leben ohne mich©weissbooks Verlag

Mein Leben ohne mich©weissbooks Verlag

Zum Inhalt:
Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt: Der eine im biographischen Stil und der andere Teil als Comic. Beide Teile wiederholen und überschneiden sich hier und da.

In biographischen Teil begleiten wir Jutta mit ihrer Krankheit. Wir erfahren von den Schmerzen, die eine Bewegung auslösen kann, von der Hoffnung, die eine Reise nach Indien auslöst und von der Enttäuschung, wenn eingeladene Begleiter sich für wichtiger halten als die Person, um die es geht.

Wie geht es einem, wenn man die Medikamente und die Chemo nicht verträgt und die Nebenwirkungen eigentlich alles eher schlimmer machen als besser? Wie kämpft man weiter und freut sich über gute Zeiten, in denen man sich normal fühlt, bis eine Bewegung alles ändert?

Wie reagieren die Menschen in der unmittelbaren Umgebung?

Wie reagieren Familie und Freunde? Können sie einem unterstützen und aufbauen? Können sie die Situation überhaupt nachvollziehen oder ziehen sie einen runter, vielleicht auch unbewusst?

Der Comic – Teil beinhaltet hauptsächlich die Juttas Indienreise, sowie die darauffolgenden Krankenhausaufenthalte. Die einzelnen Stationen werden bildlich dargestellt und mit Bilduntertitel oder Sprechblasen ergänzt. Dies sorgt dafür, dass einiges was man im biographischen Teil gelesen hat nur mit Bildern wirklich vermitteln kann.

Meine Meinung:
Ich kam nur schwer in das Buch, da es ohne Vorgeschichte oder Erklärungen mitten im Schmerz der Behandlung startet und ich es so nicht nachvollziehen konnte. Jutta Winkelmann beschreibt es selber als ihre „Klagemauer“, teilt uns aber auch die positiven Seiten und Hoffnungen mit.

„Mein Leben ohne mich“ selbst ist in einer Mischung aus Deutsch und Englisch geschrieben. Wer mit der Autorin Jutta Winkelmann, ihrem Leben und den Personen in ihrem Leben nichts anfangen kann, wird es mit dem Buch schwer haben, da die Personen nicht vorgestellt werden und die Zusammenhänge nicht erklärt werden.

Jemandem, der an Krebs erkrankt ist, würde ich es auch nicht empfehlen. Jutta Winkelmann hat viel versucht, um die Krankheit zu bekämpfen. Leider werden vor allem die negativen Seiten beschrieben, also auch das Akzeptieren des Unvermeidlichen. Die Hoffnung, die Krankheit zu besiegen, kommt da leider zu kurz.

Mein Fazit:
Jutta Winkelmann hat Knochenkrebs und versucht ihn auf unterschiedlichen Wegen zu bekämpfen, mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Das hat sie unterschiedlich und doch recht ähnlich einmal in Textform und einmal als Comic beschrieben. Inzwischen hat sie den Kampf verloren. Aber das Buch ist ihr Vermächtnis.

Infos zum Buch:
Titel: Mein Leben ohne mich
Autor/Autorin: Jutta Winkelmann
Verlag: weissbooks Verlag
ISBN: 978-3-86337-112-8

Das Buch wurde uns als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

"Mein Leben ohne mich" ist ein Buch vom Leben mit Krebs. Wie es einem geht: Mit Hoffnung, Schmerz, Freunden, Familie und Diagnosen. Jutta Winkelmann erzählt es uns in einer Art Tagebuch mit ungewöhnlichem Format. Zum Inhalt: Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt: Der eine im biographischen Stil und der andere Teil als Comic. Beide Teile wiederholen und überschneiden sich hier und da. In biographischen Teil begleiten wir Jutta mit ihrer Krankheit. Wir erfahren von den Schmerzen, die eine Bewegung auslösen kann, von der Hoffnung, die eine Reise nach Indien auslöst und von der Enttäuschung, wenn eingeladene Begleiter sich für wichtiger halten als die Person,…
Die Medikamente und die Chemo helfen nicht, nur die Schmerzen sind allgegenwärtig. Jutta Winkelmann muss damit leben und die Hoffnung nicht verlieren.

Rezension

Geschichte
Umsetzung
Sprache

Realer Erfahrungs- bericht

Die Medikamente und die Chemo helfen nicht, nur die Schmerzen sind allgegenwärtig. Jutta Winkelmann muss damit leben und die Hoffnung nicht verlieren.

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