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Buch: „Des Teufels Gebetbuch“ von Markus Heitz

Bastian Kirchner ist Notenstecher und Kartenzeichner, doch seine Leidenschaft sind Spielkarten. Er hat seine neue Stelle bei Breitkopf in Leipzig grade erst angetreten, nachdem er in Altenburg verunglimpft wurde. Tadeus Boch hat Jahrhunderte später kein Glück mit den Karten.

Des Teufels Gebetbuch©Knaur Verlag
Des Teufels Gebetbuch©Knaur Verlag

Zum Inhalt: Tadeus Boch ist ein ehemaliger Spieler. Zu seinen Spitzenzeiten war er bei jedem Spiel ein gern gesehener Gast rund um den Erdball. Doch alles hat ein Ende und seines war hart.

Jetzt hat er sich wieder aufgerappelt und ist in einem Kasino in Baden Baden angestellt. Hier unterstützte er das Kasino gegen Betrüger und hilft Besuchern bei ihren ersten Einsätzen und mit Erklärungen wie ein Spiel funktioniert.

Durch Zufall lernt er den Sohn eines Oligarchen im Kasino kennen und wird zu einer privaten Spielrunde eingeladen. Bei dieser überschlagen sich die Ereignisse und Tadeus muss Hals über Kopf fliehen, um nicht mit mehreren Todesopfern in Verbindung gebracht zu werden.

Aber er kommt dabei auch in den Besitz einer Spielkarte, einer historischen Spielkarte, und fühlt sich mit dieser gleich verbunden. Nach einigen Recherchen stellt er fest, dass das Spiel aus dem die Karte stammt sehr alt ist und sich viele Geschichten um sie ranken.

Bastian fühlt sich wohl im Leipzig des 18. Jahrhundert und hat auch schon einige Freunde gefunden, unter anderem den jungen Goethe der ebenfalls bei Breitkopf etwas lernen soll neben seinem Studium. Gern trifft sich Bastian mit ihm und seinen Studienfreunden auf ein Bier und ein Kartenspiel. Bei einer dieser Gelegenheiten hat er ein von ihm geschaffenes Skatblatt gezeigt und alle waren begeistert. Leider darf Bastian keine Skatkarten herstellen und kann viel Ärger bekommen, wenn das bekannt wird.

Bei der Feier wird er von seinen Freunden bedrängt, dass Kartenspiel noch einmal zu zeigen. Dabei fällt es einem Fremden auf und dieser möchte Bastian engagieren, dieser lehnt aber ab. Erst als er zu Unrecht verunglimpft wird und der Fremde das Angebot erneuert und verspricht die Gerüchte verstummen zu lassen, erklärt er sich bereit ein Kartenspiel nach seinen Vorgaben zu fertigen.

Tadeus indessen versucht mehr Informationen über die historische Karte zu bekommen. Auf der Arbeit wird er von einem Mann angesprochen, der die Karte von ihm haben möchte. Zuerst erfolgt dies relativ zurückhaltend, doch zuletzt mit einer Drohung und Tadeus weiß das diese ernst gemeint ist. Nach weiteren eindeutigen Besuchen bei ihm und die Bekanntschaft von xxx, die Rache für ihren ermordeten Verlobten sucht, machen sich beide auf den Weg die Spur der Karten zu verfolgen und sie an sich zu bringen.

Meine Meinung:
Die beiden Handlungsstränge in „Des TeufelsGebetbuch“, die Markus Heitz hier miteinander verknüpft – einmal die Entstehung der Karten und Jahrhunderte später ihre Wirkung –  ist sehr gelungen. Dabei ist der Schreibstil sehr flüssig und die Spannung ist im ganzen Buch zum Greifen nah. Wo man sich gerade befindet wird durch die Kapitelüberschriften mit verschiedenen Zitaten deutlich gemacht.

Das ebook habe ich mir gekauft.

Mein Fazit:
Der ehemalige Spieler Tadeus Boch bekommt durch Zufall in den Besitz einer historischen Spielkarte. Damit beginnt ein Katz- und Mausspiel um diese Karte und weitere, die eine besondere Wirkung auf ihre Eigentümer haben. Ein Roman, der seine Geschichte über mehrere Jahrhunderte spannt.

Infos zum Buch:
Titel: Des Teufels Gebetbuch
Autor/Autorin: Markus Heitz
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426517802

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