Buch: „Das Buch der Wunder“ von Stefan Beuse

Buch: „Das Buch der Wunder“ von Stefan Beuse

Alles, was auf der Welt geschieht, kann man wissenschaftlich erklären. Vielleicht noch nicht jetzt, aber irgendwann ganz sicher. Aber wäre es nicht schöner, spannender und lebenswerter, wenn es doch noch Wunder gäbe?

"Das Buch der Wunder" beim ©mairisch Verlag
„Das Buch der Wunder“ beim ©mairisch Verlag

Zum Inhalt:
Tom und Penny sind Geschwister. Während Tom felsenfest daran glaubt, dass alles wissenschaftlich erklärbar ist, glaubt Penny genauso felsenfest an Wunder. Und irgendwie ist sie Tom damit einen großen Schritt voraus.

Das zeigt sich, als ihr Vater stirbt. Penny redet weise und findet schlüssige Gründe für mehr Dimensionen, als Tom je wahrhaben will. Schließlich lässt er sich darauf ein und erlebt Dinge, die keine Wissenschaft erklären kann.

Es ist alles eine Frage der Frequenz.

Und dann ist auch Penny tot. Oder auf einer anderen Frequenz. Und Tom versucht ihr zu folgen, wie er es versprochen hat. In den Dschungel, den es eigentlich gar nicht geben kann. In den Dschungel, wo die Wölfin auf ihn wartet.

Aber wird er die Prüfung bestehen und Penny wiedersehen?

Meine Meinung:
Natürlich kann man alles irgendwie logisch erklären. Wenn Kinder ein Elternteil verlieren, entwickeln manche Traumwelten und andere multiple Persönlichkeiten. Wenn dann auch noch die Schwester stirbt, klammert man sich an das, was sie ausmachte.

Also ist Pennys altkluges Gerede nur eine Reaktion auf den Tod ihre Vaters. Und Tom klammert sich später an die Traumwelt, die seine Schwester geschaffen hat. Als das nicht klappt, stumpft er ab und wird ein funktionierender Erwachsener.

Aber so einfach ist es mit dem „Buch der Wunder“ nicht. Denn es geschehen Dinge, die sich nicht einfach mit überbordender Fantasie erklären lassen. Und so richtig mag man auch gar nicht versuchen, diese ganzen Wunder zu entzaubern.

Mein Fazit:
Stefan Beuse kreiert eine Welt, die anders ist. Schrecklich schön und bunt und gleichzeitig schön schrecklich mit einem finsteren Dämon, dem man sich stellen muss. Was man davon für bare Münze nimmt, muss jeder für sich entscheiden.

Infos zum Buch
Titel: Das Buch der Wunder
Autor: Stefan Beuse
Verlag: mairisch verlag
ISBN: 978-3-938539-44-6

Alles, was auf der Welt geschieht, kann man wissenschaftlich erklären. Vielleicht noch nicht jetzt, aber irgendwann ganz sicher. Aber wäre es nicht schöner, spannender und lebenswerter, wenn es doch noch Wunder gäbe? Zum Inhalt: Tom und Penny sind Geschwister. Während Tom felsenfest daran glaubt, dass alles wissenschaftlich erklärbar ist, glaubt Penny genauso felsenfest an Wunder. Und irgendwie ist sie Tom damit einen großen Schritt voraus. Das zeigt sich, als ihr Vater stirbt. Penny redet weise und findet schlüssige Gründe für mehr Dimensionen, als Tom je wahrhaben will. Schließlich lässt er sich darauf ein und erlebt Dinge, die keine Wissenschaft erklären…

Bewertung

Geschichte
Umsetzung
Sprache

Und woran glaubst du?

Stefan Beuse stellt schwere Schicksalsschläge neben Fantasy und überlässt es seinem Leser, was er nun glauben will. Ist alles wissenschaftlich erklärbar oder doch eine Welt voller Wunder? Will man überhaupt alles erklären können?

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