Buch: „Animant Crumbs Staubchroniken“ von Lin Rina

Buch: „Animant Crumbs Staubchroniken“ von Lin Rina

Alles ist besser als weiter von ihrer Mutter dazu gedrängelt zu werden, einen Mann zu heiraten und dazu von Ball zu Soirée und weiter zum nächsten Ball geschleppt zu werden. Also nimmt Animant einen Job in einer Bibliothek in London an.

Animat Crumbs Staubchroniken©Drachenmond Verlag
Animat Crumbs Staubchroniken©Drachenmond Verlag

Zum Inhalt:
Animant hat ihre Nase meistens in Büchern vergraben.
Dabei ist ihr auch herzlich egal wo sie gerade ist: zu Hause, auf einem Ball oder einem Picknick im Park. Dabei liest sie mit Vorliebe Bücher, die eine junge Dame von 19 Jahren im 19. Jahrhundert nicht zu interessieren hat.

Ihre Mutter hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ani mit jedem halbwegs geeigneten Mann verkuppeln zu wollen. Da Ani alle ablehnt, die ihr vorgeschlagen werden, ist ihre Mutter sehr verzweifelt. Der Besuch von Anis Onkel erweist sich als günstige Gelegenheit, ein wenig Raum zu ihrer Mutter zu bekommen.

Und auch für Anis Onkel hat das Treffen Vorteile. Er ist für das Personalwesen an der Universität zuständing – und der Bibliothekar dort verschleißt seine Assistenten schneller, als man für Nachfolger sorgen könnte. Jeder, den er dafür einstellt, ist spätestens nach einer Woche wieder weg. Dabei ist klar, dass das auf das Verhalten des Bibliothekars zurück zu führen ist.

Ani willigt mit Erlaubnis ihrer Eltern ein, für einen Monat den Job zu übernehmen. Ihre Mutter hofft, dass sie in London einen Mann findet, während Ani von dem Druck eine Pause möchte. In der Bibliothek angefangen, merkt sie sehr schnell, dass nicht nur die mangelnde Unterstützung des Bibliothekars ein Hindernis ist.

Meine Meinung:
Aber Ani kann unheimlich stur sein und so fängt sie an sich durchzusetzen. Neue Freunde gewinnt sie ebenfalls, Mr. Boyle der ihr Verhalten leider missversteht, Elisa die eine der ersten weiblichen Studenten überhaupt ist oder die heimliche Verlobte ihres Bruders. Auch der Bibliothekar ist bei näheren Hinsehen anders als gedacht.

„Animant Crumbs Staubchroniken“ ist so locker und leicht geschrieben, dass ich mich beherrschen musste, es nicht in einem Rutsch durch zu lesen. Lin Rina hat einen schönen Schreibstil, bei dem auch Sarkasmus gut herüber kommt.

Die kleinen Logikfehler (wie die Tatsache, dass Ani überlegt, ob sie Geld für die Unterkunft hat, das aber nicht im Buch geklärt wird) sind nicht sehr präsent. Außer natürlich, man interessiert sich nicht nur für die Story, sondern auch für das Leben zu der Zeit. Alles in allem ein gutes Buch.

Mein Fazit:
Animant nimmt eine Stelle in London an um den Verkuppelungen ihrer Mutter zu entgehen. Doch die Stelle hat ihre Tücken, da ihr Chef, der Bibliothekar, ein grantiger und mundfauler Mensch ist. Dann muss sie noch ihrem Bruder, dessen Verlobte und einer Freundin helfen. Von Ruhe kann man da nicht wirklich sprechen, wenn auch ihre Mutter noch in London auftaucht.

Infos zum Buch:
Titel: Animant Crumbs Staubchroniken
Autor/Autorin: Lin Rina
Verlag: Drachenmond Verlag
ISBN: 978-3959913911

Ich habe euch dieses Buch bereits vor Weihnachten empfohlen und es nun geschenkt bekommen. Ihr könnt es unter anderem bei Amazon kaufen (Partnerlink).

Alles ist besser als weiter von ihrer Mutter dazu gedrängelt zu werden, einen Mann zu heiraten und dazu von Ball zu Soirée und weiter zum nächsten Ball geschleppt zu werden. Also nimmt Animant einen Job in einer Bibliothek in London an. Zum Inhalt: Animant hat ihre Nase meistens in Büchern vergraben. Dabei ist ihr auch herzlich egal wo sie gerade ist: zu Hause, auf einem Ball oder einem Picknick im Park. Dabei liest sie mit Vorliebe Bücher, die eine junge Dame von 19 Jahren im 19. Jahrhundert nicht zu interessieren hat. Ihre Mutter hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ani…

Bewertung

Geschichte
Umsetzung
Sprache

Leichter Buchgenuss

Kann Animant den knurrigen Bibliothekar überzeugen von ihrer Arbeit? Kann sie sich über die Bücher freuen und etwas Abstand zu den Verkuppelungsversuchen ihrer Mutter gewinnen?

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