Unser Balkongarten: Ein Fazit

Wer hier schon eine Weile mitliest, hat hin und wieder schon von unserem ersten Versuch für einen Balkongarten gelesen. Also einem, mit mehr als drei Kästen voller mehr oder weniger schön gewachsener Blümchen. Heute nun das Fazit.

Im Frühling reichlich gesät und gepflanzt, im Sommer genossen und nun im Herbst aufgeräumt. So sieht es scheinbar aus, das Balkongartenjahr. Zumindest habe ich heute den Balkon verwüstet und alle Blumenkästen geplündert. Was man halt so macht, bevor der Herbst endgültig einzieht.

Und während ich so vor mich hin rupfte, ließ ich unseren ersten Versuch einer Balkonoase Revue passieren. Hier mein Fazit:

  1. Yeah! Ich habe einen grünen Daumen. Es wuchs und gedieh bei uns fast schon zu üppig. Zumindest üppiger, als wir es scheinbar brauchten.
  2. Eigene Tomaten sind der Hit. Finde ich jedenfalls. Die Kinder waren eher auf Pflücksalat und Kohlrabi aus.
  3. Pflücksalat macht sich besonders prima als Samenband. Genau der richtige Abstand zwischen den Pflänzchen. Es kann später nachgelegt werden. Und schmecken tut es auch noch.
  4. Kohlrabi hat einen bösen Feind. Den Kohlweißling. Seitdem wir dessen Raupen kennengelernt haben, mögen wir keine weißen Schmetterlinge nicht mehr. Gefräßiges Volk!
  5. Melisse, Erdbeerminze, Rosmarin und Thymian haben wir vor allem als Dufterlebnis genutzt. Einfach nach Feierabend auf dem Balkon abhängen, hier und dort ein Blättchen abzupfen und den Duft genießen.
  6. Basilikum und Schnittlauch gehen immer. Zum Naschen, aufs Brot, an den Quark. Lecker!
  7. Minimöhren gehen gar nicht. Also nicht, dass die nichts geworden wären. Aber die lassen sich sauschwer umtopfen und dann sind sie auch noch bei Ameisen sehr beliegt. Nie wieder!
  8. Gegen Blattläuse helfen gesunde Pflanzen, Kräuter wie Thymian und Basilikum in der Nachbarschaft und Geduld. Eventuell auch Knoblauch. Chemie brauchzt man jedenfalls keine.
  9. Nächstes Jahr mehr Erdbeeren, mehr Kräuter, wieder Tomaten und Salat, vielleicht Minigurken und noch mehr Blumen. Es war einfach zu schön, so im Grünen zu sitzen.
  10. Ich hab es glaub ich schon erwähnt: Ich habe einen grünen Daumen – yeah!

Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich den Balkon über den Winter bringen werde. Was draußen bleiben darf, ob nicht doch ein zwei Blumenkästen mit irgendetwas Nettem bestückt und vielleicht sogar winterlich/weihnachtlich geschmückt werden.

Wie haltet ihr das denn so mit dem Balkongarten im Winter? Ich freu mich auf eure Tipps.

Kategorie Leben, Zuhause
Tina
Autor

Tina liebt gute Geschichten und da vor allem interessante Lebensgeschichten. Deshalb liest sie viele Bücher, geht gern und oft ins Kino und studiert neben Job und Kindern Kulturwissenschaften (Literatur und Geschichte) in Teilzeit und aus der Ferne. Abgesehen davon mag sie entspannte Wochenenden mit den Kindern, Cappuccino mit Freunden und das Meer.

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