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Film: „Independence Day: Wiederkehr“ von Roland Emmerich

Was hat das gekracht, damals 1996 bei „Independence Day“! Und nun 2016 ist es wieder soweit und kracht wieder ganz ordentlich. Ob die Wiederkehr gelungen ist und ob ich etwas vermisst hab, lest ihr hier.

Zum Inhalt:
Man kann das wirklich kurz machen: Die Welt hat sich die Technologie der Aliens zu Nutze gemacht, Staatsgrenzen haben kaum noch Bedeutung und man fühlt sich unbesiegbar. Bis die Aliens wiederkommen und den Menschen das Gegenteil beweisen.

Etwas länger kann man sagen: Ausgerechnet am 4. Juli kommen die Aliens wieder. Das erste Raumschiff wird auf dem Mond erfolgreich abgeschossen. Man feiert sich schon für diesen Erfolg als das eigentliche Problem auftaucht: Ein größeres Raumschiff, dass ganze Planeten leer fegt.

Dass es sich hier um alte Bekannte handelt, merken vor allem ein paar alt gewordene Weggefährten von damals. Satellitentechniker David Levinson (Jeff Goldblum), der ehemalige Präsident Whitmore (Bill Pullman) und der schräge Dr. Brakish Okun (Brent Spiner) zum Beispiel.

Diese alten Hasen haben eine direkte Verbindung zu den Aliens. Und müssen einmal mehr die Welt retten. Denn das Alienvolk hat es auf den Erdkern abgesehen. Wie schon beim letzten Mal helfen da nur clevere Tricks und waghalsige Piloten wie Jake (Liam Hemsworth) und Dylan (Jessie Usher).

Meine Meinung:
Die Story von „Independence Day: Wiederkehr“ kann mann getrost vernachlässigen. Wer in diesen Film geht will keine tiefgründige Geschichte, sondern großes Badabumm! Und das Badabumm fällt in diesem Film wirklich riesengroß aus.

Die Aliens sind auf dem Atlantik gelandet – auf dem ganzen Atlantik. 

Das ist die Größenordnung, die sich durch den ganzen Film zieht. Alles ist riesig und spektakulär. Und natürlich ist die Lage aussichtslos. Zum Glück gibt es aber doch ein paar Tricks und damit Hoffnung.

Auch sonst greift Roland Emmerich auf das Rezept des ersten Teils zurück. Schräge Typen, aufopferungsvolle Helden, ein Hauch Liebe und große, eklige Aliens mit beeindruckenderer Technik als die Menschheit je gesehen hat.

Was besser gemacht wurde: Beim ersten Teil hält man sich ewig mit der entstehenden Massenpanik auf, bevor man sich mal wirklich um die Aliens kümmert. Darauf verzichtet man hier großzügig und lässt es gleich krachen.

Was ich vermisst habe: Ein Pärchen wie Will Smith und Jeff Goldblum. So ein Duo, dass sich in Wort und Tat spielerisch die Bälle zuwirft und daraus epische Situationskomik macht, die sogar noch nach 20 Jahren Kult sind.

Mein Fazit:
Hirn aus, Spaßmodus an und dann großes Popcornkino genießen. Vielleicht vorher noch mal den alten Film schauen, damit man sich umso mehr über die altbekannten und alt gewordenen Schauspieler freuen kann, die auch im neuen Teil mit dabei sind. Will Smith wird trotzdem schmerzlich vermisst.

Bewertung

Spaßfaktor
Special Effects
Synchronisation

Großes Badabum!

Viel Action, viele gute Special Effects und zum Glück auch viele bekannte Gesichter. Die Synchro fällt hin und wieder negativ auf, weil sie hörbar aus dem abgeschirmten Raum kommt. Ein paar Wortwitze gibt es auch, aber leider kaum solche Kracher wie beim ersten Teil.

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