LebenStudium

Fernstudium: Mit Siebenmeilenstiefeln

Manchmal wünscht man sich Siebenmeilenstiefel und hat kommt Kaffeebohnenschritte voran. Manchmal denkt man das auch nur und stellt dann überrascht fest, dass man gar nicht so schneckenmäßig langsam ist. Sondern eigentlich mindestens Zweitausendmeterlatschen anhat.

Schon beim letzten Mal berichtete ich vom SuS, der nicht schrumpfen wollte. Dieser Stapel ungelesener Studienbriefe machte mich ziemlich nervös. Mit der Aussicht auf einige familiäre Großereignisse, Besuch, Handballturniere vor der Prüfung, sah das irgendwie nicht schaffbar aus. Schließlich war und bin ich auch noch absolut urlaubsreif und die Zeit schien Siebenmeilenstiefel anzuhaben.

Inzwischen sieht das etwas anders aus. 

Der SuS ist geschrumpft und das schneller als ich dachte. Nachdem ich Alten Europäer endlich hinter mir lassen konnte ging es nämlich recht zügig voran. Das liegt vielleicht daran, dass einem die letzten 200 Jahre doch näher sind als der Rest der Menschheitsgeschichte oder irgendwas in Übersee. Vielleicht sind Erster Weltkriegt und Französische Revolution spannender als Menschenfresser.

Vielleicht kann ich bei den Studienbriefen zur Neueren und Neuesten Geschichte aber auch einfach nur leichter Wichtiges vom Gelaber trennen. Zugeben muss ich allerdings, dass ich mir nach wie vor sämtliche Übungsaufgaben spare, die nun nicht nur im moodle-Forum der Fernuni Hagen, sondern nun auch noch im Studienbrief auftauchten.

Jedenfalls liegt nun nur noch ein Studienbrief vor mir. 

Diesen will ich bis zum Urlaub schaffen, damit dann im Urlaub der Karteikarten-Wahnsinn wieder losgehen kann. Ich bin sehr gespannt, wieviele Karteikarten ich dieses Mal für den Lernstoff brauche.Und wie schnell ich diesen dann in meinen Kopf bekomme. Hoffentlich bin ich dann diejenige mit den Siebenmeilenstiefeln und nicht schon wieder die Zeit.

Im nächsten Semester geht es dann übrigens mit L3 weiter. Literatur im Kontext von Recht, Medizin und Psychologie (also Fallstudien und wie sie in der Literatur verarbeitet wurden), die Entwicklung der literarischen Kriminalgeschichte und Selbstbiographien sowie Konzepte wie Kindheit, Familie und Geschlechtersemantik  im 18. Jahrhundert. Klingt alles spannend für mich und vor allem geeignet für eine Hausarbeit.

Aber vorher wird für die Prüfung gepaukt. Von den Vorbereitungen dafür berichte ich euch dann im September. Dann hoffentlich nur mit leichter Panik.

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