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Am Ende nur noch urlaubsreif

Der Sommer rückt näher und damit für uns auch das Ende von ziemlich vielen Dingen. Probezeit im Job, ein weiteres Semester im Fernstudium,das erste Jahr auf der Oberschule bei der Zaubermaus und die Zeit als Mini-Handballer für den Junior. So viel anstrengend-aufregend-schönes Neues wird bald vorbei sein. Und das ist gut so, denn ich bin urlaubsreif.

Nach gut 15 Monaten als Zeitarbeitskraft ging ich eigentlich schon auf dem Zahnfleisch. Das lag weniger am Job selbst, als viel mehr an der Art wie mit mir umgegangen wurde. Über das beste Beispiel berichtete ich hier bereits.Seit 4 Monaten nun ein neuer Job. Und da läuft es ganz anders. Trotzdem bin ich schon wieder die Neue. Und das schlaucht.

Auch Kinderkram schlaucht im Alltag.

Die Zaubermaus ist nun seit fast einem Jahr in der Oberschule und nachmittags die erste zu Hause. Was nicht heißt, dass sie mehr als nötig in Haushalt und Schulkram machen würde. Selbst wenn man es ihr aufträgt.Und der Junior packt unseren Terminkalender mit Handballturnieren am Wochenende voll.

Natürlich muss bei all dem das Fernstudium hinten anstehen. Auch wenn mir der alltagsferne Lernstoff wirklich gut tut, ist doch selten Platz dafür in meinem Kopf und überhaupt. Aber ich gebe nicht auf und mache weiter. Besser langsam vorwärts als gar nicht.

Jetzt stehen die Sommerferien vor der Tür. 

Die Probezeit endet, im September steht die Prüfung vom Fernstudium an, es gibt das erste Oberschulzeugnis und ein letztes Handballturnier mit Siegerehrung. Das alles vor Augen, werde ich müde. Und merke, dass da unbedingt eine Pause her muss, bevor der Wahnsinn wieder von vorne losgeht. Zum Glück ist unser Jahresurlaub nicht mehr weit – ich zähle quasi die Wochen und werde demnächst zu Tagen übergehen.

Doch diese Urlaubsreife treibt inzwischen seltsame Blüten. Den diesjährigen Urlaub direkt vor der Nase rattern in meinem Kopf schon die Möglichkeiten fürs kommende Jahr. Wann, wohin, einmal, mehrmals, was auf jeden Fall und was geht überhaupt nicht. Geht das finanziell und was machen wir dann vielleicht 2020.

Klingt bescheuert. Ist es auch. Aber es ist auch für mich das sichere Zeichen, dass ich wirklich wirklich wirklich urlaubsreif bin. Abgesehen davon ist es auch gar nicht so einfach für das Gespann 1 Vollzahler plus zwei Kinder etwas zu finden. Inzwischen hat zumindest die Zaubermaus auch ein Alter erreicht, wo sie eh bald als Vollzahler gilt.

Wenn ich also mal wieder besonders müde bin, surfe ich durch die einschlägigen Urlaubsportale. Und träume mich schon dahin, wo ich nächstes Jahr vielleicht, vielleicht aber auch nicht sein werde. Preise gibt es für 2019 ja eh noch nicht. Was die Sache noch sinnloser macht.

Aber ich kann nicht anders. Und gucken kostet nichts. Vielleicht lauert auch irgendwo die Idee, die uns mehr als 10 Tage Tapetenwechsel ermöglicht. Was habt ihr denn so geplant in diesem Jahr? Oder im nächsten? Oder wo war es besonders schön?Was tut ihr, wenn ihr urlaubsreif seid und nicht weg könnt? Ich bin für jeden Vorschlag zu haben.

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