Schon wieder Zeugnis-Zeit

Übermorgen gibt bei uns es Zeugnisse. Kaum zu glauben, denn es fühlt sich so an, als hätten wir dem Junior eben erst seine Zuckertüte in die Hand gedrückt. Unglaublich auch, wie groß beide im letzten Jahr geworden sind. Die große Tochter nämlich auch.

Ein Blick zurück

Gerademal 37 Wochen hatte dieses Schuljahr 2015/16 hier in Sachsen. das sind fünf weniger als „normal“ und hängt mit der Verschiebung der Sommerferien zusammen. Für die Kinder bedeutete das zusätzlichen Stress.

Als wäre es nicht anstrengend genug – für beide. Der Junior hatte vor allem mit der Schreibschrift zu tun. Das kleine geschriebene „m“ und das große geschriebene „L“ sind echt fiese Dinger. Mathe ist da nicht so das Problem.

Die große Tochter in der dritten Klasse hatte auch zu kämpfen. Wenn man beschissen startet, braucht man Zeit, das Vergeigte wieder auszumerzen. Die gab es aber eben nicht. Und so war es für uns alle frustrierend zu sehen, wie sie dem Stoff und ihren Leuten hinterher hechelte.

Übermorgen gibt es nun also Zeugnisse. Beim Junior Smilies und eine Beurteilung, bei der Großen für alles außer Englisch Zensuren. Wenn wir uns nicht verrechnet haben, wird dieses Zeugnis besser, als das zum Halbjahr. Das wäre so cool!

Ich bin aber auch so stolz auf meine beiden. Deswegen bekommen sie auch dieses Mal ein Zeugnis von mir. Schon zum Halbjahr nutzte ich die Chance, um ihnen so zu zeigen, dass sie mehr sind als Noten. Jetzt tue ich das wieder.

Ein Blick nach vorn

Vor uns liegen dann sechs Wochen Ferien. Von denen meine Kinder fünf im Hort verbringen werden. Diese eine übrige Woche sind sie beim Papa. Da wir erst im Herbst unsere Urlaubsreise machen, geht es diesmal nicht anders.

Ich hab kein gutes Gefühl dabei. Fünf Wochen Hort heißt auch fünf Wochen nicht ausschlafen, nicht in den Tag hinein faulenzen und sich dafür schon wieder und immer noch am Alltagsort mit den üblichen Leuten befassen und arrangieren müssen.

Dabei muss ich sagen, dass die Ferienspiele bei uns echt Abwechslung bieten. Betondesign, Schokoladenwerkstatt, Reiten, Kino und Wandertage. Aber Hort bleibt Hort und ist eben nicht Familienzeit.

Soviel zum Thema Vereinbarkeit. Die wird dann ab der 5. Klasse noch mal ein ganz großes Thema, wenn es für die Große dann keinen Hort mehr gibt. Auch so wird sie dann endgültig zum Schlüsselkind wird. Klingt easy, ist es aber nicht. Zumindest nicht für mein Kind.

Deshalb wollen wir in der vierten Klasse damit anfangen. Sie also mit der Erlaubnis ausstatten, vom Hort allein nach Hause gehen zu dürfen. Mit eigenem Schlüssel und Handy dazu. Das Können und Dürfen soll also das spätere Müssen erleichtern.

Auch für den Junior gibt es nach den Sommerferien was Neues. Nämlich Schwimmunterricht. Der steht an unserer Schule ganz regulär im Stundenplan der zweiten Klasse. Und auch wenn der Junior als Nichtschwimmer startet, wird er seinen Spaß haben. Da bin ich mir sicher.

Wie man sehen kann, haben wir einiges geschafft und noch viel vor uns. Das wird spannend. 

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