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Ausflugstipp: Auwaldstation und Schlosspark in Leipzig-Lützschena

Da wir dieses Jahr erst im Oktober verreisen, erkunden wir eben die Ausflugsziele in unserer Umgebung. Leipzig und das Umland haben da bekanntlich einiges zu bieten. Diesmal nahmen wir uns die Auwaldstation und den Schlosspark Lützschena vor.

Wegbeschreibung:

Lützschena liegt im „Speckgürtel“ von Leipzig an der alten B6. Der Ortsteil gehört zur Stadt, hat aber eindeutig ländlichen Charakter. Wenn man hindurch fährt, fällt einem höchstens die alte Sternburgbrauerei auf. Und genau dort sollte man – von Leipzig kommend – einfach mal links abbiegen. Oder aus der Straßenbahn (Linie 11) aussteigen.

Am schön bemalten Haus mit der Tierarztpraxis vorbei und einfach geradeaus. Am Pfarrhaus mit Garten links vorbei, dann kommt gleich rechts die kleine aber sehenswerte Schlosskirche und geradezu ein großes weißes Gebäude – das Lützschenaer Schloss.

Herrschaftlich sieht das nicht mehr aus. Es war aber auch nicht unser Ausflugsziel. Nun hat man zwei Möglichkeiten, in den Park zu gelangen. Rechts oder links am Schloss vorbei. Wir entschieden uns für links und betraten den Schlosspark über die Weiße Brücke. Der kürzere Weg zur Auwaldstation ist aber der andere.

Die Auwaldstation

Die Auwaldstation versteht sich als Umweltbildungsstätte. Das klingt nicht unbedingt spannend, doch es gibt hier auf kleinstem Raum eine Menge zu entdecken. Zumindest waren meine Kinder (7 und fast 10 Jahre alt) eine ganze Weile beschäftigt.

In dem eher kleinen Raum im Erdgeschoss werden die heimischen Tiere und Pflanzen vorgestellt. Meinen Kindern taten die ausgestopften Tiere zwar leid, aber sie fanden es doch spannend, die Vierbeiner und Vögel mal in Ruhe betrachten zu können.

Zudem gibt es einiges zum Ausprobieren und Anfassen. Fühlstationen, ein Landschaftspuzzle und ein Angelspiel. Auch im Innenhof, wo man große Scheiben von Baumstämmen bestaunen oder sich einfach nur in schöner Umgebung ausruhen kann.

Hier fühlen sich also auch Erwachsene wohl. Kinder sollten jedoch schon lesen können, sonst wird es schnell langweilig für die kleinen Forscher und/oder anstrengend für die Großen.

Der Schlosspark Lützschena:

Eigentlich ist der Schlosspark Lützschena schon eher Wald. Nur im vorderen Teil findet man säuberlich gestutzten Rasen. Schon hinter Diana-Teich mit -tempel und Rosenteich mit Schwanenhaus ist es vorbei mit der sauber gestutzten Ordnung.

Und das soll auch so sein. Vorbei an leider trüben Gewässern geht es kreuz und quer durch Waldgebiet. Mittendrin finden sich immer mal kleine Sehenswürdigkeiten wie die Marienkapelle oder Skulpturen. Natürlich begegnet einem auch das ein oder andere Tier.

Alles in allem waren wir gut zwei Stunden unterwegs. Beim Blick auf die Karte habe ich festgestellt, dass wir noch lange nicht alles entdeckt haben. Außerdem gibt es eine App von der Auwaldstation, die den Besucher auf Erlebnispfaden durch Park und Auwald führt. Die ist sicher auch etwas für größere Kinder und solche, die mehr wissen wollen.

Hier geht es zur Webseite der Auwaldstation: KLICK!

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