Film-Tipp für Erwachsene: Der Animationsfilm „Sing“

Film-Tipp für Erwachsene: Der Animationsfilm „Sing“

©Tim Reckmann / pixelio.de
©Tim Reckmann / pixelio.de

Ein Animationsfilm als Kinotipp für Erwachsene? Ja, ganz recht. „Sing“ ist auf den ersten Blick ein Kinderfilm. Auf den zweiten haben Erwachsene daran aber eindeutig mehr Spaß!

Zum Inhalt:
Die Welt von Buster Moon ist das Theater. Seit seinem ersten Theaterbesuch lebt der Koala für den Zauber der Bühne. Doch alle Mühe scheint nicht zu fruchten und das Moon Theater steht vor dem Aus.

Aus lauter Verzweiflung startet Moon eine Castingshow. Mit frischen Talenten will er das Publikum anlocken. Doch vorerst kommen vor allem die Talente, denn ein Druckfehler auf den Flyern verspricht 100.000 Doller für den Gewinner der Talentshow.

Nach dem unerwarteten Andrang bleiben sechs echte Talente übrig: Der Jung-Gorilla Johnny aus kriminellen Verhältnissen, die überforderte Schweine-Mama Rosita und der überdrehte Gunther, die großspurige Angeber-Maus Mike, die schüchterne Elefanten-Teenagerin Meena und das von Liebeskummer geplagte Stachelschwein-Weibchen Ash.

Den Sängern geht es mal mehr, mal weniger ums große Geld. Aber alle stecken irgendwie in der Klemme und wie zu erwarten bald auch unter einer Decke. Denn auch wenn das Moon Theater im wahrsten Sinne des Wortes den Bach runtergeht, wollen sie sich doch einen Traum nicht nehmen lassen: Das Singen!

Meine Meinung:
Singen ist fast so schlimm wie Knutschen. Wann immer in einem Film also geknutscht oder gesungen wird, gehen meine Kinder quasi ein vor lauter Fremdschämen. Trotzdem wollte ich diesen Film sehen. Also ging ich eben ohne Kinder ins Kino, um mir den Animationsfilm „Sing“ anzuschauen.

Es hat sich gelohnt. Natürlich bedient der Film einiges an Klischees, um seine moralischen Botschaften wirkungsvoll zu transportieren. Da wird der knallharte Gangsterpapa butterweich beim großen Auftritt seines Sohnes, da sieht der gestresste Familienvater seine Frau mit neuen Augen und die graue Maus wird zum Star unter den Elefanten.

Soweit ganz cool auch für Kinder. Nur würden die einen Großteil der witzigen Anspielungen im Film nicht verstehen. Und wüssten auch einige Klassiker der Musikgeschichte einfach gar nicht zu schätzen.

Erwachsene dagegen haben Spaß am coolen Soundtrack. Und dürfen sich auf gut gewählte Synchronstimmen freuen, die den einzelnen Charakteren noch ein Stück mehr Individualität verpassen. Hier allen voran Katharina Thalbach als die uralte Ms. Crawly mit Glasauge.

Mein Fazit:
Manchmal lohnt es sich, als Erwachsener in einen Kinderfilm zu gehen. „Sing“ jedenfalls würde ich sogar eher Erwachsenen als Kindern empfehlen. Witzige Figuren, herrliche Situationskomik und eine Geschichte fürs Herz sorgen für richtig gute Unterhaltung.

Altersempfehlung:
Wer mit seinen Kindern diesen Film sehen möchte, sollte zwei Dinge beachten: Es wird wirklich wirklich wirklich wirklich viel gesungen. Und die Kinder werden sich oft fragen, warum die Großen genau an dieser Stelle lachen. Eventuell für 10jährige und ältere Kinder. Jüngere eher nicht.

Ein Animationsfilm als Kinotipp für Erwachsene? Ja, ganz recht. "Sing" ist auf den ersten Blick ein Kinderfilm. Auf den zweiten haben Erwachsene daran aber eindeutig mehr Spaß! Zum Inhalt: Die Welt von Buster Moon ist das Theater. Seit seinem ersten Theaterbesuch lebt der Koala für den Zauber der Bühne. Doch alle Mühe scheint nicht zu fruchten und das Moon Theater steht vor dem Aus. Aus lauter Verzweiflung startet Moon eine Castingshow. Mit frischen Talenten will er das Publikum anlocken. Doch vorerst kommen vor allem die Talente, denn ein Druckfehler auf den Flyern verspricht 100.000 Doller für den Gewinner der Talentshow.…

Bewertung

Geschichte
Umsetzung/Regie
Synchronisation
Soundtrack

Macht Spaß!

Songs von Elton John, Frank Sinatra und Taylor Swift in einem Animationsfilm mit liebenswerten Figuren und gelungener Situationskomik. Auch wenn der Film "Sing" für Kinder eher nicht so sehenswert ist, bekommt er von mir volle Punktzahl.

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