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Film: Animationsfilm „Arlo und Spot“

„Arlo und Spot“ ist ein Dinosaurierfilm. Das ist spätestens seit „in einem Land vor unserer Zeit“ nichts neues mehr. Trotzdem findet Disney immer etwas, das animierte Kinderfilme irgendwie neu und spannend macht. Oder mindestens witzig. Hat auch dieses Mal wunderbar geklappt.

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©marika/ pixelio.de

Zum Inhalt:
Arlo ist der jüngste Sohn einer Farmerfamilie. Er lebt mit Mama, Papa und seinen beiden Geschwistern am Fuße des Reißzahngebirges. Die Dinosaurierfamilie lebt von Mais-Anbau und Hühnerzucht und so müssen auch die Kinder früh mithelfen.

Im gegensatz zu seinen Geschwistern tut sich Arlo jedoch unheimlich schwer. Weil er vor allem und nichts Angst hat, gerät er immer wieder in die unmöglichsten Situationen. So wird die einfachste Aufgabe zum großen Abenteuer mit ungewissem Ausgang.

Eines Tages wollen Arlo und sein Vater das Wesen schnappen, dass sich an den Vorräten der Familie vergreift. Von dieser Mission kommt Arlo allein zurück und macht das Wesen für den Tod des Vaters verantwortlich.

Dieses Wesen ist ein kleiner Mensch namens Spot. Und eine von Arlos tollpatschigen Aktionen führt dazu, dass Arlo und Spot sich weit weg von Zuhause wiederfinden. Um den Weg zurück zu finden, müssen sich die beiden zusammentun. Und werden langsam zu echten Freunden.

Das ist auch nötig, denn auf dem abenteuerlichen Weg zum Reißzahngebirge begegnen sie anderen Dinosauriern, die es nicht alle gut mit ihnen meinen. Aber zusammen schaffen sie es doch.

Meine Meinung:
Nachdem ich den Trailer gesehen hatte, war ich sehr skeptisch. In der Geschichte sind die Dinosaurier menschlich und bewegen sich in einer Welt, die dem Wilden Westen nahe kommt. Arlos Familie sind „Langhälse“ und Farmer. Thyranos sind Cowboys mit riesigen Büffelherden. Und die Flugsaurier sind böse Fleischfresser.

Der einzige Mensch darin ist Spot und der benimmt sich wie ein Hund. Kann also nicht sprechen, hechelt, winselt, knurrt und beißt auch noch. Eltern können sich also ausrechnen, welche wunderbaren Rollenspiele sie in den Tagen nach dem Film von ihren Kindern erwarten können. Super, nicht wahr?

Aber meine Kinder wollten „Arlo und Spot“ gucken und setzten sich durch. Gut so. Denn der Film ist vielleicht nicht sonderlich innovativ, aber warmherzig und mit viel Witz gemacht. Die Lacher kommen schon am Anfang und werden von Arlos Tollpatschigkeit den ganzen Film hindurch auf hohem Niveau gehalten.

Man gewöhnt sich auch schnell an das Hunde-Menschlein. Spot ist niedlich und treu. Und ja, auch cleverer als sein großer ängstlicher Kumpel. Schwierig wird es nur für Zuschauer, denen Angstgebrüll und Hundejaulen schnell auf den Keks gehen. Denn Arlo schreit bei jedem Sturz und stürzt oft. Und zusammen mit Spot jault er schonmal den Mond an.

Aber hey, es ist ein Disney/Pixar-Film. Da kann man sich auf saubere Animation freuen. Und auf gute Musik und ordentliche Synchronisation. Und so passen die Stimmen zu den Charakteren und es gibt dank guter Technik richtig schöne Landschaft zu bestaunen. Natürlich in 3D gleich nochmal so schön. Gut zu wissen außerdem: Es wird NICHT gesungen. Yeah!

Mein Fazit:
„Arlo und Spot“ ist eine Geschichte über Freundschaft und das Überwinden von Ängsten. Der Film ist ein sicher kein Blockbuster, der irgendwann mal zu den legendären Klassikern von Disney gehören wird. Aber er ist solide Unterhaltung fürs Familienkino. Mit sympathischen Figuren, witzigen Szenen und einer Geschichte fürs Herz. Meine Kinder waren begeistert und auch ich hatte meinen Spaß.

Altersempfehlung:
So herzlich und lustig die Story auch ist: Es gibt Figuren und Teile der Geschichte, die man nicht jedem Kind zumuten kann. Der Tod von Arlos Vater zum Beispiel. Oder die fiesen Viehdiebe. Oder die gefährlichen Flugsaurier. Deshalb würde ich nur mit Kindern ab 5 Jahren in diesen Film gehen oder warten bis der Film auf DVD erscheint. Auf der großen Leinwand ist er sonst vielleicht doch etwas zu heftig. Vor allem in 3D.

Bewertung

Sehenswertes Familienkino

"Arlo & Spot" ist ein spannendes Dino-Abenteuer, bei denen ein Mensch zwar mitspielt, aber eben mal nicht das intelligentere Wesen ist. Allerdings ist der Mensch hier mal so treu, anhänglich und niedlich wie ein Hund. So kommt es zu lustigen Szenen, die sowohl Kindern als auch Eltern den ganzen Film hindurch gut unterhalten. Schön gemacht.

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