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Film: Animationsfilm „Die Pinguine aus Madagascar“

Für viele sind sie die wahren Stars der Filmreihe „Madagascar“: Die Pinguine Skipper, Rico, Kowalski und Private. Jetzt haben sie ihren eigenen Film bekommen und der ist kein billiger Abklatsch der Madagascar-Filme. Zu viel Handlung sollte man zwar nicht erwarten, aber die Gags des Films bringen Kinder und Erwachsene zum Lachen. Meistens sogar beide gleichzeitig.

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„Die Pinguine aus Madagascar“

Zum Inhalt:
Am Anfang von „Die Pinguine aus Madagascar“ erfährt man, wie die cleveren Pinguine Skipper, Rico und Kowalski sich ausgerechnet mit dem leicht unterbelichteten Private anfreunden konnten. Dann überspringt die Handlung ein paar Jahre und es geht weiter mit einer üblen Verschwörung. Bösewicht Dr. Octavius Brine will allen Pinguinen auf der Welt ihre Niedlichkeit nehmen. Sie haben dem Kraken nämlich in fast jedem Zoo dieser Welt den Status des Besucherlieblings weggenommen und dafür will er sich jetzt rächen.

Unerwünschte und überhebliche Unterstützung beim Kampf gegen Dr. Octavius bekommt die Pinguintruppe von der Geheimorganisation „Northwind“. Diese verlässt sich vor allem auf supermodernes Hightech-Gerät, währen Skipper, Rico und Kowalski eher auf Fantasie und den Überraschungsmoment setzen. Leider wird Private bei einem der Einsätze von Dr. Octavius gefangen genommen, so dass Skipper beschließt, mit „Northwind“ zusammenzuarbeiten. Doch am Ende ist es Private selbst, der erst sich selbst und dann alle Pinguine rettet.

Meine Meinung:
„Die Pinguine aus Madagascar“ ist ein Film über Freundschaft und darüber, wie man Freunde durch Schubladendenken verletzen und unterschätzen kann. Denn dem knuddeligen Private wird nichts anderes zugetraut, als eben süß und knuddelig zu sein. Dabei wünscht sich der kleine Kerl nichts mehr, als ein anerkanntes und geschätztes Mitglied der Truppe zu sein.

Schließlich ist er dazu bereit, seine eigene Knuddeligkeit für das Wohl aller Pinguine aufzugeben. Was ihm ein Hirschgeweih und ein ziemlich praktische Hand einbringt. Damit kann selbst Rico nicht mithalten, egal wie viele Schneekugeln, Büroklammern und heißbegehrte Geheimflüssigkeiten er hervorwürgen kann. Kowalski spielt auch in diesem Film den MacGyver und Skipper hat neben der uneingeschränkten Führung auch die Wortmacht.

Ein bisschen gestelzt wirkt dagegen die „Northwind“-Truppe. Am authentischsten kommt noch der Eisbär rüber, der Pinguine ganz furchbar süß und knuddelig findet. Eule und Wolf könnten sich davon eine WScheibe abschneiden. Zu aufgesetzt cool bzw. sexy. Was aber auch gut an der deutschen Synchro liegen könnte.

Der Bösewicht Dr. Octavius Brine ist herrlich böse und dabei stellenweise so unbedarft, dass er den Kindern dann doch keine Angst macht. Sensible Kinder sollten allerdings mindestens 5 Jahre alt sein, denn der Oktopus verwandelt Pinguine in wirklich schaurig-eklige Gestalten. Da kann schon mal der ein oder andere Albtraum draus werden.

Mein Fazit:
Schon die drei Madagascar-Filme hatten ihre Schwächen. Die vier Pinguine auf eigene Beine und in eine eigene Geschichte zu setzen, hatte also schon ein gewisses Risiko. Doch wenn man mal von der teilweise recht platten Handlung absieht, wird man echt gut unterhalten. Die Gags sind für Kinder und Erwachsene lustig und wie üblich sehr detailverliebt. Da entdeckt man sicher auch beim fünften Anschauen noch einiges, dass mindestens zum Schmunzeln bringt. Insgesamt ist „Die Pinguine aus Madagascar“ eindeutig einer der besseren Kinderfilme.

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