Katzentagebuch: Der Einzug

Katzentagebuch: Der Einzug

Kamikaze-Katze Nala im Hause ©Tulpentopf
Kamikaze-Katze Nala im Hause ©Tulpentopf

Wer hier schon eine Weile mitliest, weiß, dass wir uns im Oktober 2017 von unseren Liebling Henry verabschieden mussten. Wir vermissen ihn auch heute noch. Doch es war von Anfang an klar, dass ein Leben ohne Katze möglich, aber nur halb so schön ist. Und nun ist es soweit: Seit Samstag schleichen wieder Samtpfoten durch unsere Wohnung.

Gerüchten zufolge haben wir zwei Katzen adoptiert. Und tatsächlich habe ich zwei Impfausweise vom Tierheim mitgegeben bekommen und eigentlich auch zwei Katzen mit nach Hause genommen. Allerdings sieht man immer nur eine. Naja, fast immer.

Das ist unsere Kamikaze-Katze Nala. (Siehe Foto oben) Knapp 7 Monate alt, verspielt, verschmust, neugierig und schon nach zwei Stunden im neuen Zuhause zu allen Späßen bereit. Und zudem echt Kumpel, was den Phantom-Kater Simba angeht.

Simba ist ein ängstlicher Kater. Das war er schon im Tierheim, wo er alle Katzen und jeden Besucher anfauchte – außer eben Nala und meine Zaubermaus von Tochter. Er ist schätzungsweise im Mai 2017 geboren, doppelt so groß wie Nala und schwarz-weiß.

Aber seitdem er bei uns eingezogen ist, sieht man ihn nur selten. Er wohnt unter unserer Küchenzeile. Da gibt es einen schmalen Einstieg seitlich unterm Kühlschrank und nah beim Futter. Auf dieses Versteck kann man nur kommen, wenn man Angst ist und sich richtig dünn machen kann.

Nun ist Nala nicht nur regelrecht furchtlos, sondern auch echt Kumpel. Immer wenn sie etwas cooles entdeckt hat, geht sie zu ihm und lockt ihn raus. Dann sieht man sie zielgerichtet lostrotten und ihn voooooooooooorsichtig hinterher schleichen.

Manchmal hat Simba trotzdem zu viel Schiss. Dann leistet sie ihm einfach in seinem Versteck Gesellschaft. So haben wir sie schon einige Male ganz gelassen Fell an Fell neben ihm gefunden, während er am liebsten hinter ihr oder im Boden verschwunden wäre.

So unkompliziert die kleine Nala zu sein scheint, ist sie doch auch ein Sorgenkind. Ihr fehlt noch eine Impfung, da im Tierheim kurz zuvor ein Fall von Katzenschnupfen entdeckt wurde. So eine Impfung geht ja nur, wenn sich die Katze nicht schon angesteckt hat. Außerdem hat sie wohl einen Nabelbruch, der sie aber nicht weiter stört.

Beides müssen wir im Auge behalten. Was wir gern tun, weil sie jetzt schon zur Familie gehören. Die kleine Nala mit ihrer offenen Art genauso wie Simba, der dem Frieden ganz offensichtlich noch nicht über den Weg traut. Deshalb haben wir leider auch noch kein Foto von ihm. Aber das wird ganz sicher noch werden.

Dies war Teil 1 meines Katzentagebuchs. Ich werde natürlich weiter berichten, wie es uns mit den Samtpfoden ergeht. Eins steht fest: Sie tun uns jetzt schon richtig gut.

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