Neuerscheinung: „Mimikry – Das Spiel des Lesens“

Neuerscheinung: „Mimikry – Das Spiel des Lesens“

Mimikry nach biologischem Vorbild bedeutet Signalfälschung, Täuschung und Verstellung. Selbst der Mensch tut es, wenn er einen anderen unbewusst nachahmt. Wie das in der Literatur funktioniert hat man im Jahr 2015 ganz bewusst und mit einem festen Ziel ausprobiert. Herausgekommen ist das Buch „Mimikry – Das Spiel des Lesens“.

"Mimikry - Das Spiel des Lesens" bei @Blumenbar
„Mimikry – Das Spiel des Lesens“ bei @Blumenbar

Infos zum Inhalt:
Das Schreib-Experiment „Mimikry – Spiel des Lesens“ machte aus 101 Schriftstellern, Journalisten und Künstlern vorsätzlich und mit eindeutigem Ziel Literaturfälscher. Sie alle vergriffen sich an 80 Romananfängen und versuchten diese so täuschend echt wie möglich neu zu erfinden. Von der Weltliteratur bis zum aktuellen Bestseller, vom Lieblingsbuch bis zur verhassten Schullektüre – wer einen Romananfang am glaubwürdigsten imitiert, eine markante literarische Stimme am besten trifft, gewinnt.

Was zeichnet den Stil von Günter Grass aus? Wie beginnt Jane Austens »Stolz und Vorurteil«? Kann man wie Rainald Goetz schreiben? Und würden Sie den Unterschied zwischen Original und Fälschung erkennen? An 19 Abenden im Sommer 2015 probierten die Literatur-Hochstapler ihr Salonspiel aus. Es wurde der erste Satz vorgelesen und danach schrieben die Mitspieler den ersten Absatz des Buches neu.

Ein Original und sieben Fälschungen. Sie auseinanderzuhalten – genau darum geht es bei „Mimikry- Spiel des Lesens“. Aber kann man glaubwürdiger Schreiben, als das Original? Die Ergebnisse des Experiments kann man demnächst nachlesen. Und mitraten, was Original und was Fälschung ist. Ein Buch für belesene Leute und solche, die sich Appetit holen wollen.

Infos zu den Herausgebern:
Holm Friebe, Wirtschaftswissenschaftler, Autor und Stratege, war einer der Chefredakteure des preisgekrönten Blogs „Riesenmaschine“ und Professor für Designtheorie an der Hochschule der Künste in Zürich und der Kunsthochschule Kassel . Seine Sachbuch „Wir nennen es Arbeit – die Digitale Bohème oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung“ ( mit Sascha Lobo als Co-Autor ) wurde ein Bestseller. Sein neuestes Werk ist „Die Stein- Strategie – von der Kunst, nicht zu handeln“.

Philipp Albers ist freier Journalist und Schriftsteller, der sich vor allem auf Internet-Kultur, digitale Medien und Kulturgeschichte konzentriert. Er rezensiert regelmäßig Bücher für „Breitband“ und „Radiofeuilleton“ im Deutschlandradio Kultur . In 2011 war er Co-Autor (zusammen mit Holm Friebe ) „Was Sie schon immer über 6 wissen wollten“, ein populäres Sachbuch über Zahlenpsychologie. Er war Programmdirektor an der American Academy in Berlin und hat einen MA in Amerikanistik, Kulturwissenschaften und Philosophie.

Infos zum Buch:
Titel: Mimikry – Das Spiel des Lesens
Herausgeber: Holm Friebe und Philipp Albers
Verlag: Blumenbar
ISBN: 978-3-351-05028-3
Erscheint am 12. Februar 2016

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